Projekt bez tytulu 73

Wenn du unsichtbare Wesen spürst - Geister außerhalb unseres Körpers


16 Januar 2022 

  

Wenn wir zulassen, dass sich bei uns Geister aufhalten, werden wir uns ihrer Gegenwart bewusst sein. Sie kann verschiedener Natur sein. Generell sei gesagt, dass wir zwei Einflussstadien der Geister auf uns unterscheiden. Wenn sich die Geister außerhalb unseres physischen Körpers aufhalten, wenn „nur” der Emotionalkörper des Geistes unsere Emotionen beeinflusst, haben wir es mit dem ersten Stadium zu tun. Wenn die Verbindung mit dem Geist schon so eng geworden ist, dass sich unser Emotionalkörper und der Emotionalkörper des Geistes miteinander verbunden haben, sprechen wir vom zweiten Stadium. Wir sagen dann, dass der Geist sich in unserem physischen Körper befindet, weil wir nicht mehr imstande sind, unsere eigenen Emotionen und Gedanken von den Emotionen und Gedanken des Geistes zu unterscheiden.

In diesem Eintrag werden wir hauptsächlich den ersten Fall, d.h. die erste Phase der Heimsuchung behandeln. Obwohl der Geist nicht vollständig mit uns verbunden ist, vermag er in diesem Stadium unsere Psyche, unsere Emotionen und Gedanken sehr intensiv zu beeinflussen. Wenn sich die Emotionalkörper des Menschen und des Geistes verbinden, spüren wir die Emotionen des Geistes nicht mehr so intensiv, dafür sind wir sehr geschwächt. Dann entzieht uns der Geist die meiste Energie.

Sensible Menschen, also solche, die bereits ein höheres Bewusstsein besitzen – in der Welt gibt es immer mehr von ihnen - sind in der Lage, die Energie von Geistern zu verspüren, ebenso sind sie imstande, die Emotionen anderer Menschen und sogar teilweise ihre Gedanken zu verspüren. Solche Menschen nehmen aufgrund eben dieser Sensibilität Kontakt mit Geistern auf. Gewöhnlich machen sie sich nicht bewusst, dass sie mit der Energie des Geistes kommunizieren, sie empfinden einfach eine fremde Emotion (die Energie des Geistes), die sie jedoch für ihre eigene halten. Das führt zu sehr vielen Missverständnissen und falschen Reaktionen, weil der emotionale Zustand des Geistes aus dessen eigener Psyche, unser emotionaler Zustand aber aus unserer Psyche resultiert. Wenn jedoch ein Geist, von dem eine starke Wutenergie ausgeht, sich uns nähert, beginnen auch wir plötzlich wütend zu sein. Das kann zu einer Spirale negativer Emotionen führen, was für uns sehr ungünstig ist, weil wir Wut, Eifersucht, Neid, Hass oder Angst in unsere eigene Energetik einführen, also Emotionen, die immer zerstörerisch sind und uns in der Folge Leiden generieren.

Daher ist es äußerst wichtig, die Quelle der Emotionen, die wir verspüren, zu verstehen, zu wissen, ob es unsere eigene Emotion, die Emotion der uns umgebenden lebenden Menschen, oder die eines Geistes, der sich aus irgendwelchen Gründen in unserer Nähe befindet, ist. In solchen Fällen ist es sehr wichtig, diesen negativen Schwingungen nicht zu unterliegen. Die nächste Phase wird darin bestehen zu erkennen, ob die Emotionen von uns oder von außen herrühren. So werden wir uns der Welt der Emotionen, die uns umgibt, immer bewusster und werden imstande sein, richtig zu reagieren. Das wirkt sehr beruhigend, wenn wir nämlich erkennen, dass die Quelle der negativen Emotion sich außerhalb von uns befindet, brauchen wir sie eigentlich gar nicht zu analysieren, sie ist nicht unsere und wir können sie sofort zurückweisen. Das mag am Anfang nicht leicht sein, wird jedoch immer leichter in dem Maße, wie wir mit unseren Bemühungen Fortschritte machen.

Wenn die Emotion unsere eigene ist, dann müssen wir uns ihrer nachdrücklich annehmen. Sie stammt aus unserem eigenen Energiesystem, aus unserem Unterbewusstsein. Dort befinden sich in großem Maße unverstandene Erlebnisse aus der Vergangenheit, unter Umständen aus der frühen Kindheit, die man erkennen und heilen muss.

Wenn die Emotion hingegen vom Geist stammt, müssen wir von uns selbst entschieden Ruhe verlangen, obgleich die Intensität der Emotion des Geistes uns erdrückt. Wenn das nicht hilft, sollten wir aufhören zu agieren, zu sprechen, ja sogar zu denken und zu fühlen, uns für einen Augenblick hinlegen oder hinsetzen und uns entspannen.

Wenn wir uns obige Fähigkeiten noch nicht erarbeitet haben, mag es passieren, dass Geister auf unsere Psyche und unsere Sinne einwirken. Geister kann man hören, sehen oder spüren. Alle diese Formen sind unerwünscht und wir sollten uns von diesen Phänomenen distanzieren, uns nicht darauf einlassen. Wenn unsere Kräfte zunehmen, werden wir in der Lage sein, anders auf Geister zu reagieren, doch am Anfang müssen wir unbedingt Distanz wahren.

Wenn Geister in der Nähe sind, spüren wir jemandes Anwesenheit. Es kann sogar vorkommen, dass wir das hören, sehen oder fühlen, was die Geister hören, sehen und fühlen. Uns kann es scheinen, dass wir den Verstand verlieren, denn die Lage, in der wir uns gerade befinden, hat überhaupt nichts damit zu tun, was wir innerlich erleben. Wir brauchen uns nicht davor zu fürchten, sondern sollten uns lediglich bemühen, uns zu entspannen, Ruhe zu erlangen und auf Distanz zu gehen.

Es gibt Menschen, die so eng mit Geistern verbunden sind, dass sie alles wahrnehmen, was der Geist erlebt. Aufgrund mangelnden Bewusstseins gehen solche Menschen oft davon aus, dass es ihre eigene Wahrnehmung ist. Es scheint ihnen, dass sie Hellseher sind und in die Tiefe der Astral- / Emotionalwelt schauen. Die Wahrheit ist jedoch, dass sie lediglich die Perspektive sehen, die der Geist im jeweiligen Augenblick besitzt. Einige dieser Menschen halten sich daher für jemanden sehr außergewöhnlichen. Das ist aber sehr gefährlich, weil das Empfinden der Außergewöhnlichkeit von unserem Ego, das meistens ein Minderwertigkeitsgefühl besitzt, herrührt. Wir stärken gewissermaßen unser Selbstwertgefühl damit, dass wir diese „außergewöhnliche“ Fähigkeit besitzen (in Zukunft werden alle Menschen sie besitzen). Das führt zu einer noch stärkeren Bindung an den Geist, weil wir dann seine Sicht als etwas Erwünschtes, Wertvolles wahrnehmen. So ist es natürlich nicht. Wir sehen nur die sehr subjektive Wahrnehmung des Geistes, die auf seiner Illusion fußt. Sieht der Geist doch keineswegs die Wahrheit. Die Wahrheit erscheint erst dann, wenn die Seele die Welt von oben, gewissermaßen aus der Vogelperspektive betrachtet. Man muss also solche „Außergewöhnlichkeit” unbedingt meiden und vor allem sich dessen bewusst sein, dass oben genanntes Phänomen überhaupt eintreten kann.

 

Im dritten Teil dieser Reihe behandeln wir weitere Fälle, in denen unsichtbare Wesen unsere Wahrnehmung und unser Leben beeinflussen.

 

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