Keine Technologie hat sich in der Geschichte der Menschheit so rasch entwickelt wie die künstliche Intelligenz. Was noch vor wenigen Jahren wie ferne Science-Fiction anmutete, ist heute zur Alltagsrealität von Millionen Menschen geworden. Wir erwachen in einer Welt, die sich schneller verändert, als unsere Psyche dies verarbeiten kann. Und irgendwo in der Tiefe spüren wir, dass wir den Boden unter den Füßen verlieren.
Doch die mit der künstlichen Intelligenz verbundenen Ängste sind nur ein Teil unserer Sorgen. Unsere Welt ist voller Brennpunkte, die uns mit Unruhe erfüllen. Kriege toben auf mehreren Kontinenten. Klimakrisen und Naturkatastrophen. Wirtschaftliche Unsicherheit und das Gespenst der Rezession. Gesellschaftliche Polarisierung, die Gemeinschaften zerreißt. Hinzu kommt eine Pandemie, die Spuren in der kollektiven Psyche hinterlassen hat. Und über allem schwebt ein wachsendes Gefühl, dass die Welt außer Kontrolle geraten ist.
Unter all den gegenwärtigen Ängsten trifft wohl diese am tiefsten: die Angst, den Sinn des Lebens zu verlieren. Ein Leben lang haben wir unsere Identität um unsere Leistungsfähigkeit aufgebaut. Einst war ich Schmied. Heute bin ich Programmierer. Ich bin Übersetzer. Ich bin Grafiker. Was aber, wenn eine Maschine dasselbe tut – schneller, günstiger und manchmal sogar besser?
Eine Leere bleibt zurück. Eine Frage, die noch vor Kurzem wie ein philosophisches Gedankenspiel wirkte, wird plötzlich zur existenziellen Krise: Wer bin ich, wenn nicht das, was ich tue? Jahrtausende lang war der Mensch der unbestrittene Gipfel der intellektuellen Hierarchie auf Erden. Nun müssen wir uns zum ersten Mal mit der Möglichkeit auseinandersetzen, nicht mehr die Intelligentesten zu sein. Dieser Gedanke trifft den innersten Kern des menschlichen Stolzes.

Und indem wir in dieser beständigen Angst verharren – als Einzelne, als Gesellschaften, als Menschheit – senken wir unablässig unsere Schwingungen. Unsere Stimmung sinkt und mit ihr das Licht, das wir täglich ausstrahlen. Denn in uns, im tiefsten Zentrum unseres Herzens, wohnt ein Funke des göttlichen Feuers. Wir sind Kinder des Universums, auch wenn wir es vergessen haben.
Verharren wir jedoch in den niedrigen Schwingungen von Angst, Zorn und Verzweiflung, nähern wir uns auf gefährliche Weise der negativen emotionalen Welt, der sogenannten niedrigen Astralwelt. Sie wird unter anderem von Seelen verstorbener Menschen bewohnt, die sich aus verschiedenen Gründen nicht von der Körperlichkeit lösen konnten. Diese Geister bleiben in niedrigen Schwingungsfeldern, also in Energien wie Traurigkeit, Kummer, Unruhe, Eifersucht und Angst. Sobald wir unsere Stimmung hinreichend stark gesenkt haben, um uns den Geistern zu nähern, strahlen sie diese mächtigen Energien auf uns aus.
Unsere Aufgabe besteht jedoch nicht darin, eine Lösung für alle Konflikte der Welt oder alle anderen Herausforderungen im Zusammenhang mit der künstlichen Intelligenz zu finden. Weder die Einführung eines Grundeinkommens noch andere Mechanismen, die den aus der Technologie fließenden Wohlstand auf die gesamte Menschheitsfamilie verteilen könnten, werden uns retten.
Die wahre Lösung ist eine andere. Es geht darum, aufzuhören, sich zu fürchten.
Und aufzuhören, sich zu fürchten, bedeutet, aufzuhören, unablässig an den Ängsten zu hängen. Es bedeutet, sich von ihnen zu distanzieren – nicht im Sinne der Verdrängung, sondern der bewussten Erkenntnis. Gewiss werden die Ängste zu uns kommen, zumeist aus der Gemeinschaft. Doch du musst in der Lage sein, sie als solche zu erkennen. Du musst zu dir selbst sagen können: „Das ist nicht meine Angst, denn ich kenne diese Angst bereits. Ich weiß, was sie ist. Und ich weiß, dass es mir schadet, diese Angst zu pflegen.“
Erkenne in dem Moment, in dem du diese tiefsten Ängste des Menschen erkennst, dass du deine Gedanken zur Energie des Vertrauens führen kannst. Dein wahres Elternteil ist nicht deine biologische Mutter oder dein biologischer Vater. Es ist das Universum. Es ist Gott. Und Gott ist allumfassende Liebe. Er sorgt unaufhörlich für uns alle, stets in beständiger Fürsorge. Diese Fürsorge ist unermesslich, doch wir nehmen davon manchmal, wenn überhaupt, nur winzige Splitter wahr.
Daher sollten wir unablässig Vertrauen und Dankbarkeit üben – denn Dankbarkeit ist eine hohe Schwingung und wird uns von Ängsten und Geistern fernhalten. Andernfalls wird die Epidemie der Besetzung immer größer und immer mehr Menschen werden in Depressionen und Lebensüberdruss versinken.
Wie viel besser wäre unsere Welt, wenn keine Exorzismen mehr nötig wären! Wenn jeder von uns seine eigenen Gedanken so führen würde, dass er sich niemals den gefährlichen Regionen voller Negativismus, Ängste, Raserei und Zorn nähert. Ein solcher Mensch gerät nicht mit Geistern in Kontakt und ist nicht der Gefahr einer Heimsuchung ausgesetzt. Wie viel weniger Leiden würde das bedeuten!
Die künstliche Intelligenz wird sich weiterentwickeln – ungeachtet unserer Ängste. Die Welt wird sich verändern – schneller, als wir es möchten. Aber wie du auf diese Veränderungen antwortest, hängt einzig und allein von dir ab. Du kannst die Angst dich verschlucken lassen und in die dunklen Gefilde der menschlichen Gemeinschaft hinabsteigen. Oder du kannst ihr widersagen und dich über sie erheben – zum Licht, zum Vertrauen, zu jenem Teil deiner selbst, der weiß, dass er mehr ist als Körper und Geist.
Deine Seele wurde erschaffen, um zu leuchten. Lass nicht zu, dass die Angst vor dem Unbekannten ihren Glanz erlöscht.
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ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN:
1. Mehr Infos über die Symptome der Besetzung finden sich hier:
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