Einsamkeit und Heimsuchung

Wie kann Einsamkeit zur Heimsuchung führen?


 

Die Weltgesundheitsorganisation hat Einsamkeit nicht ohne Grund als Epidemie der Gegenwart bezeichnet. Was noch vor einem Jahrzehnt übertrieben geklungen haben mag, spiegelt heute eine Krise der öffentlichen Gesundheit in bislang ungekanntem Ausmaß wider. Die Zahlen sind unerbittlich: Der Anteil der Erwachsenen, die angeben, unter chronischer Einsamkeit zu leiden, ist innerhalb von nur zehn Jahren von zwanzig auf dreiunddreißig Prozent gestiegen. Fast jeder dritte Mensch kämpft mit dem Erleben sozialer Isolation, die keine Grenzen von Alter, Kultur oder materiellem Status kennt. Die gesundheitlichen Folgen dieser stillen Epidemie sind ebenso alarmierend wie ihre Reichweite. Chronische Einsamkeit ist nicht nur ein emotionaler Zustand, sondern wandelt sich auch in einen ernsthaften Risikofaktor für die körperliche Gesundheit. Studien dokumentieren den Zusammenhang zwischen langanhaltender Isolation und Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Schlafstörungen sowie einer geschwächten Immunabwehr. Manche Forscher vergleichen die Auswirkungen chronischer Einsamkeit auf die Sterblichkeit mit dem täglichen Rauchen von einem Dutzend Zigaretten.

Doch sagen uns die Statistiken wirklich alles?

 

Verbunden – und dennoch allein

Der erstaunlichste Aspekt dieser Epidemie ist, dass die am stärksten betroffene Gruppe junge Erwachsene sind – eine Generation, die im Zeitalter unbegrenzter digitaler Vernetzung aufgewachsen ist. Noch nie zuvor in der Geschichte der Menschheit waren wir technologisch so „verbunden”. Und noch nie zuvor erlebten so viele Menschen ein so tiefes Gefühl emotionaler Isolation.

Die sozialen Medien versprachen, Menschen einander näherzubringen. Doch stattdessen erzeugen sie häufig nur die Illusion von Nähe, während echte Intimität fehlt. Das Durchblättern des sorgfältig inszenierten Lebens anderer verstärkt das Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit. Eine Arbeitskultur, die ständige Erreichbarkeit fordert, lässt immer weniger Raum für die Pflege authentischer Beziehungen. Die ohnehin schon fragilen sozialen Netzwerke wurden durch die Pandemie zusätzlich geschwächt.

Die Beteiligung an sozialen Medien über Messenger-Dienste und Diskussionsgruppen ist zwar eine Verbindung auf emotionaler und mentaler Ebene. Es ist jedoch eine sehr oberflächliche Verbindung. Und wir sehnen uns nach Tiefe und brauchen sie.

 

Sehnsucht nach Verbindung

 

Die Illusion der Trennung ist die Quelle aller Sehnsucht

Wenn wir die Epidemie der Einsamkeit in ihrer vollen Dimension verstehen wollen, müssen wir über die Statistiken hinausgehen. Unsere psychische Gesundheit hängt in hohem Maße von immateriellen Faktoren ab. Die mentale und emotionale Ebene sind nichtphysische Sphären, aus denen die tiefsten Einflüsse auf unser Wohlbefinden und unsere Schwingung stammen.

Wir sind von Natur aus soziale Wesen. Unsere wahre Heimat ist der Ort, an dem wir alle verbunden sind – mit anderen Menschen, mit der Natur, mit dem gesamten Dasein. Wir streben innerlich nach dieser Einheit und sehnen uns außerordentlich stark nach ihr.

Wenn wir jedoch in die physische Welt eintreten, geraten wir in die Illusion der Trennung: von anderen Menschen, von der Natur und von der Quelle. Diese Illusion der Trennung schafft eine schmerzhafte Leere in uns, die wir verzweifelt zu füllen versuchen. Und genau in diese Leere können Wesenheiten eintreten, die unsere Lage für ihre eigenen Zwecke auszunutzen verstehen.

 

Geister im Land der Einsamen

Seelen von Verstorbenen sind sehr daran interessiert, in der Nähe von Menschen zu verweilen. An dem Ort, an dem sie sich befinden – in den niedrigsten Regionen negativer Energien wie Zorn, Angst, Eifersucht und Verzweiflung – erhalten sie Energie aus keiner Quelle. So sollen sie erkennen, dass sie sich falsch verhalten und ihre grundlegende Pflicht darin besteht, auf höhere Existenzebenen überzugehen. Doch vorerst stecken sie in der Nähe der physischen Welt fest.

Der einfachste Weg, der ihnen einfällt, ist das Verweilen in der Nähe von Menschen, denn Menschen erhalten unaufhörlich neue Energie vom Universum. Das Universum unterstützt das, was wir tun, denn gleichzeitig entwickeln wir in der Physikalität unsere eigene Seele.

Hier wird die Situation paradox. Eine Verbindung mit einem Geist ist ein viel tieferes Erlebnis als eine Verbindung mit jemandem auf physischer Ebene. Die physische Ebene ist sehr oberflächlich. Erst die Ebene der emotionalen und mentalen Verbindung lässt uns das Gefühl entstehen, wirklich mit jemandem verbunden zu sein. Der Geist bietet uns also scheinbar das, wonach wir uns am meisten sehnen: tiefe Nähe. Das ist einerseits sehr erfüllend. Andererseits ist er durchdrungen vom tiefen Leid der niedrigen emotionalen Welt.

 

Die Spirale der Isolation – wenn der Geist zur Einsamkeit führt

Dies ist der eigentümliche Mechanismus, durch den sich die Einsamkeitsepidemie vertieft. Hat er erst einmal seinen Platz bei uns gefunden, wird er uns konsequent in noch tiefere Isolation führen – physisch, emotional und mental. Dem Geist liegt vor allem daran, möglichst lange bei uns zu bleiben. Er möchte möglichst lange von unserer Energie zehren.

Ein Geist manipuliert uns mit großer Leichtigkeit. Er kennt unsere Gedanken und Emotionen und weiß, welche Knöpfe er drücken muss, damit wir das tun, was er will. Wenn er psychisch stärker ist als wir, wird es außerordentlich schwer, seinem Einfluss zu widerstehen. Zuweilen strahlt er eine größere psychische Kraft auf uns aus als wir selbst. Er lenkt unser Verhalten dann so, dass wir uns von allen Menschen entfernen, die uns nahestehen. So gewinnt er die Überzeugung, uns für sich allein haben zu können.

 

Das Bewusstsein unserer Emotionen ist der Schlüssel zur Freiheit

Der Ausweg aus dieser Situation ist der Prozess der Läuterung. Danach müssen wir unbedingt äußerst intensiv auf unser emotionales Bewusstsein achten. Wir müssen wissen, was wir fühlen und denken, denn nur dann können wir erkennen, in welche Richtung wir uns selbst führen.

Unsere Zukunft hängt in hohem Maße von unseren Gedanken und Emotionen ab. Daher müssen wir sehr sorgfältig auf unser Gedanken- und Emotionsbewusstsein achten und es verstehen, um uns nicht selbst in eine Sackgasse zu führen.

Es ergibt sich ein Paradoxon: Je mehr du deine Emotionen annimmst, desto größere Kontrolle gewinnst du über sie. Scham schwindet. Angst weicht. Klarheit bleibt. Vor allem aber verlieren Emotionen ihre Anziehungskraft auf umherirrende Seelen, wenn sie sichtbar werden. Bewusst gewordene Emotionen sind keine offenen Türen zu ihrer Welt mehr.

 

Die Rückkehr zur Einheit – ein Weg, kein Ziel

Angesichts der Epidemie der Einsamkeit sehen wir uns mit einer grundlegenden Frage zur Natur der menschlichen Existenz konfrontiert. Die Antwort liegt weder in einer weiteren sozialen App noch in der oberflächlichen Vermehrung von Bekanntschaften.

Das wahre Heilmittel gegen Einsamkeit ist nicht mehr Kontakte, sondern eine tiefere Qualität der Verbindung. Zunächst mit sich selbst – mit den eigenen Gedanken und Emotionen in völliger Bewusstheit. Dann mit anderen Wesen. Schließlich mit der Quelle, mit Gott.

Dies ist ein Weg, der Mut und unaufhörliche innere Arbeit erfordert. Wir alle bewegen uns auf einer Schwingungsspirale nach oben oder unten. Ein Verharren ist nicht möglich. Die Entscheidung liegt ausschließlich bei uns selbst.

Deine Seele wurde nicht erschaffen, um in Isolation zu leben. Sie wurde erschaffen, um sich zu entwickeln.

 

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