Leben nach dem Tod

Warum der Tod ein Übergang ist und kein Ende


 

Die Frage nach dem Sinn der Existenz angesichts der Unvermeidlichkeit des Todes kehrt heute mit wachsender Intensität in das menschliche Bewusstsein zurück. Wenn mit dem Abschied aus dieser Wirklichkeit alles endet, welchen Zweck verfolgt dann eigentlich unser Hier und Jetzt? Dieser fundamentale Zweifel, der aus der Angst geboren wird, eröffnet zugleich einen Raum für ein tieferes Verständnis dessen, wer wir wirklich sind und was unser Leben im weiteren Kontext der Existenz bedeutet.

 

Der Mensch als vielschichtiges Wesen

Das grundlegende Missverständnis der Gegenwart besteht in der Reduktion der menschlichen Natur auf die rein physische Dimension. Der Körper ist selbstverständlich bedeutsam, denn in ihm vollzieht sich das gesamte Panorama unserer bewussten Erfahrung. Doch die Wahrheit über den Menschen ist weitaus reicher. Wir sind in erster Linie Seelen, die für eine bestimmte Zeit eine materielle Hülle bewohnen, um an den dichten Schwingungen der physischen Welt teilhaben zu können.

Neben dem physischen Körper besitzen wir eine Struktur aus feinstofflichen Körpern. Der emotionale Körper bildet den Sitz unserer Emotionen und Erfahrungen, der mentale Körper ist die Domäne der Gedanken und Konzepte und der Kausalkörper – der dauerhafteste unter ihnen – ist die Schatzkammer der Seele. Er sammelt ausschließlich jene Erfahrungen, in denen wir egoistische Begrenzungen überwunden und Eigenschaften wie Selbstlosigkeit, Hingabe und echtes Teilen ohne Erwartung einer Gegenleistung offenbart haben.

 

Geistige Körper

 

Dies sind keine zufällig gewählten moralischen Werte. Sie spiegeln die fundamentale Natur des Universums selbst wider. Es wirkt in einem unaufhörlichen Akt des Schenkens, indem es Licht, Energie und die Möglichkeit des Lebens für alle Wesen ausstrahlt. Wenn auch wir geben, treten wir mit diesem kosmischen Prinzip in Resonanz und werden zu seinen bewussten Mitschöpfern.

 

Evolution als Prinzip des Universums

Evolution ist nicht nur ein biologischer Mechanismus, wie er in den Naturwissenschaften beschrieben wird. Sie ist die grundlegende Kraft, die die gesamte Wirklichkeit auf allen ihren Ebenen durchdringt. Alles strebt nach zunehmender Komplexität, Feinstofflichkeit und Schönheit. Dieser Prozess umfasst auch unsere Gedanken, die sich von ihrer Grobheit reinigen, unsere Gefühle, die an Tiefe gewinnen, sowie unser gesamtes physisches Leben, das immer weniger vom Überlebenskampf abhängig ist.

Die gegenwärtige technologische Entwicklung ist eine äußere Manifestation dieses inneren Prozesses. Wir bewegen uns auf eine Zivilisation zu, in der Arbeit nicht mehr dem Zwang der biologischen Selbsterhaltung unterliegt, sondern ein Raum für Kreativität und Selbstverwirklichung wird. Wir werden mehr Energie dem Lernen, dem Erleben und der Entfaltung des Bewusstseins widmen können. Das ist die natürliche Richtung der evolutionären Entwicklung der Menschheit.

Es lohnt sich, darüber nachzudenken, dass sich die Geschichte der Menschheit auf der Erde über weitaus längere Zeiträume erstreckt als die wenigen Jahrtausende, die aus den Geschichtsbüchern bekannt sind. Vor der ägyptischen Zivilisation gab es andere hochentwickelte Kulturen: Atlantis beispielsweise, dessen Zyklus nahezu eine Million Jahre dauerte, oder das frühere Lemurien und das noch ältere Hyperborea. Jede dieser Kulturen durchlief ihre Phasen der Entwicklung und des Untergangs und leistete ihren Beitrag zur großen Spirale der menschlichen Evolution.

 

Was passiert nach dem physischen Tod?

Wenn der physische Körper seine Funktion beendet, erlischt das Bewusstsein nicht, sondern es tritt in andere Ebenen der Wirklichkeit mit höheren Schwingungsfrequenzen über. Die erste Etappe ist ein kurzer Durchgang durch die ätherische Sphäre, anschließend treten wir in die astrale Welt ein – die Ebene der emotionalen Existenz.

Diese Erfahrung kann für Unvorbereitete überraschend sein, denn die astrale Wirklichkeit unterscheidet sich wesentlich von religiösen Vorstellungen vom „Leben nach dem Tod“. Dort begegnen wir den unmittelbaren Konsequenzen dessen, wie wir in der Physikalität gelebt haben. Wenn wir in Harmonie und Güte gelebt haben, erfahren wir Frieden und Licht. Wenn unser Leben jedoch von Egoismus und dem Zufügen von Schmerz an uns selbst und anderen geprägt war, erleben wir am eigenen Leib, was wir selbst erschaffen haben.

Später verlässt das Bewusstsein auch den emotionalen Körper und tritt in den mentalen Körper über, die Welt des reinen Gedankens. Diese aufeinanderfolgenden Sphären werden immer lichter und feinstofflicher in ihren Schwingungen. Schließlich fallen auch die mentalen Strukturen ab. Zurück bleibt der Kausalkörper – unsere wahre, beständige Form, die die Essenz aller Lebenserfahrungen in sich trägt, in denen wir Ausdruck der göttlichen Natur waren und mit der Liebe des Universums verbunden waren.

 

Die zerstörerische Macht der Überlebensangst

Die Auseinandersetzung mit Tod und Vergänglichkeit kann sehr wertvoll sein, da sie zu einer tieferen Selbsterkenntnis und einem besseren Verständnis des Sinns des Lebens führen kann. Doch es gibt eine Grenze, deren Überschreiten in die entgegengesetzte Richtung führt. Wenn unsere Gedanken von der Reflexion in den Bereich der Überlebensangst gleiten, betreten wir den Pfad des Leidens.

Dieser Überlebensinstinkt ist in den ältesten Strukturen des Gehirns kodiert und ein Überbleibsel der tierischen Phase unserer Evolution. Für den modernen Menschen ist er zur Quelle unaufhörlicher Unruhe geworden. Er bewirkt, dass wir uns um alles sorgen: um Geld, Gesundheit, Beziehungen zu Nahestehenden, um Arbeit, die Sicherheit unserer Familie und das, was morgen sein wird. Dieses Grübeln schützt uns jedoch nicht, ganz im Gegenteil: Es verschlingt unsere Energie und trennt uns von den höheren Dimensionen des Bewusstseins.

Darüber hinaus kann diese Angst nach dem physischen Tod zur Ursache der Gefangenschaft werden. Geister – Wesen, die nicht weitergegangen sind – sind eben jene Wesen, die durch ihre eigene Angst vor dem Unbekannten gefangen sind. Sie zogen es vor, in der vertrauten Wirklichkeit zu verbleiben und wurden so zu Gefangenen der schwersten Energien der niederen emotionalen Welt, die von negativen Emotionen geprägt ist. Wenn auch wir inkarnierte Menschen Angst ausstrahlen, treten wir mit den Energien der Geister in Resonanz und ziehen sie zu uns. Das kann zur Heimsuchung und zu großem zusätzlichem Leiden führen.

 

Der Weg der Befreiung durch Bewusstsein

Um sich aus dieser zerstörerischen Spirale zu befreien, ist vor allem die Beherrschung der eigenen Gedanken und Emotionen erforderlich. Dabei geht es nicht um Unterdrückung oder Verdrängung, sondern um die bewusste Lenkung der Aufmerksamkeit. Wenn wir einen negativen Gedanken wahrnehmen, können wir ihn bewusst betrachten und die Energie in eine konstruktive Richtung lenken.

Der erste Schritt ist die Läuterung von negativen astralen Einflüssen von außen. Solange wir unter der Herrschaft destruktiver Energien stehen – sei es durch Geister, toxische Gedankenformen, eigene oder fremde –, ist eine wahre Arbeit an sich selbst nicht möglich. Erst nach diesem Prozess können wir eine Haltung ausbilden, die Negativität ablehnt und auf Entwicklung ausgerichtet ist.

Am wichtigsten ist die Entwicklung einer umfassenderen Perspektive, sich selbst - also als ein mehrdimensionales Wesen zu betrachten, das sich nicht auf die physische Hülle reduziert. Wenn wir die Ganzheit unserer Existenz erkennen – Emotionen, Gedanken und den Kausalkörper –, verliert der Tod seinen Schrecken. Er hört auf, ein Ende zu sein, und wird zu einem natürlichen Übergang zwischen den Phasen der Entwicklung. Das Leben gewinnt dadurch einen tiefen Sinn: Es ist eine Gelegenheit, Erfahrungen zu sammeln, die Teil unserer dauerhaften Ausstattung werden und uns für die Ewigkeit begleiten.

 

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