Viele der Menschen, die sich an uns wenden, um Hilfe zu erhalten, erleben während des Läuterungsprozesses Zweifel. Sie machen Fortschritte und erleben Momente wahrer Freiheit. Wenn die Geister jedoch zurückkehren – was ein natürlicher Prozess ist –, überkommt sie die Angst, dass sie sich niemals befreien werden.
Wir müssen jedoch eine fundamentale Wahrheit verstehen: Eine Heimsuchung ist eine Angelegenheit vieler Inkarnationen. Sie entsteht selten ausschließlich in der gegenwärtigen Inkarnation. Meistens handelt es sich um ein Muster, das sich über eine Reihe von Inkarnationen erstreckt – wenn auch nicht mit denselben Geistern, so doch mit demselben Mechanismus der Abhängigkeit von Wesen, die keinen physischen Körper mehr besitzen.
Der Mensch ist ein emotionales Wesen. Emotionen lenken unser Denken, Sprechen und Handeln. Und es ist gerade die astrale/emotionale Welt, in der sich die Geister der Verstorbenen in ihrem Emotionalkörper bewegen.
Die Evolution des Menschen geht Hand in Hand mit der Evolution seiner Emotionalität. Je mehr Erfahrungen wir in aufeinanderfolgenden Inkarnationen sammeln, desto deutlicher erkennen wir, dass negative Emotionen zu Leiden führen. Wir bemerken auch, dass das Kultivieren von Zuständen wie Begeisterung, Freude, Dankbarkeit oder Liebe günstige Lebensbedingungen und wohltätiges Karma schafft.

Wenn wir uns negativen Emotionen hingeben, erschaffen wir ein Energiemuster, das sie verstärkt. Jedes Mal, wenn wir uns Gereiztheit, Zorn, Eifersucht, Hass oder Angst hingeben, werden diese Schwingungen ein wenig stärker. Nach einem Jahr vertieft sich das Problem, nach einem weiteren Jahr noch mehr. So steigen wir in einer Spirale der Negativität in immer größere Dunkelheit hinab.
Bereits dieses Muster allein erzeugt ungünstiges Karma. Indem wir Disharmonie und Negativität ausstrahlen, wirken wir zunächst auf unsere unmittelbare Umgebung ein. Doch da alles miteinander verbunden ist, beeinflussen wir gleichzeitig die gesamte Menschheit. Dieses Karma zieht in unseren nächsten Leben negative Menschen und Umstände an.
Dies geschieht jedoch nicht als Strafe, sondern als geistige Lektion. Das Leben stellt uns vor diese Herausforderungen, damit wir die Fähigkeit entwickeln, negative Emotionen zu überwinden und uns der Arbeit an der Distanzierung von Negativität widmen.
Aus den oben genannten Gründen bieten wir einen Prozess an, der bis zu drei Monate dauert. In dieser Zeit lösen sich die Bindungen an die Geister schrittweise auf und wir lernen, wie wir uns von unseren eigenen negativen Mustern distanzieren können. Die Zusammenarbeit mit den Assistenten ist von unschätzbarem Wert – man sollte sie maximal nutzen.
Man muss jedoch bedenken: Drei Monate sind zugleich sehr viel und sehr wenig Zeit. Viel, was die intensive Betreuung und Unterstützung betrifft. Wenig, wenn wir ein Problem betrachten, das sich über viele Inkarnationen erstreckt.
Es wenden sich ausschließlich Personen an uns, die bereit sind, sich von den Geistern zu befreien. Doch der Grad dieser Bereitschaft ist unterschiedlich. Manche wissen, nachdem sie die Läuterung und grundlegende Hinweise erhalten haben, bereits intuitiv, was zu tun ist. Ihre Seelen erkennen den Weg.
Andere müssen eine sehr intensive Arbeit an sich selbst leisten, beispielsweise an ihrem Charakter oder der Zügelung negativer Emotionen. Nur Beharrlichkeit und Entschlossenheit führen zur Festigung des Zustands der Freiheit von einer zukünftigen Besetzung.
Im Alltag ergeben sich unzählige Gelegenheiten zur Übung. Jede Situation, jede Interaktion und jede negative Emotion ist ein Moment der Option. Wir haben die Wahl: Wir können mit Angst reagieren oder innehalten.
Wir müssen nicht sofort die Fähigkeit besitzen, positive Emotionen zu aktivieren, wenn etwas Schlimmes geschieht. Die meisten von einer Heimsuchung betroffenen Personen können dies anfangs nicht. Unsere Aufgabe ist es:
Allein das Innehalten baut bereits das Fundament der Freiheit auf. Jedes Innehalten ist ein Baustein im Gebäude unserer geistigen Befreiung.
Die Schlussfolgerung ist klar: Wenn wir beharrlich, unnachgiebig und entschlossen sind, werden wir unser Ziel erreichen. Vielen gelingt dies innerhalb von drei Monaten. Anderen bleibt nichts anderes übrig, als sich dieser Aufgabe hinzugeben und mit der ganzen Kraft des Geistes danach zu streben.
Man sollte nicht erwarten, dass der Läuterungsprozess alle Probleme für uns erledigt. In manchen Fällen ist das nicht möglich. Dann ist intensive, selbstdisziplinierende Arbeit erforderlich. Diese ist zwar anspruchsvoll, doch die Belohnung ist unvorstellbar groß.
Nur diejenigen, die sich vom Ungeheuer der Negativität befreit haben, können die Freiheit von negativen Emotionen und von der Besetzung durch Geister Verstorbener in vollem Umfang wertschätzen. Diese Freiheit befreit vom Unglück, das den Alltag durchdringt.
Von ganzem Herzen wünsche ich dir, liebe Leserin, lieber Leser, dass der Moment deiner Befreiung so bald wie möglich eintritt und die Freude für immer in deinem Herzen Einzug hält.
Fragen oder Kommentare? Senden Sie eine Mail an: info@WandaPratnicka.de
ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN:
1. Mehr Infos über die Symptome der Besetzung finden sich hier:
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