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Wie negative Gewohnheiten zur Besetzung führen


6 November 2022

 

Unsere negativen Gewohnheiten bewirken, dass wir Geister leicht anziehen können. Wir erinnern uns: Geister sind Wesen, die nach dem Verlust ihres physischen Körpers in der Nähe menschlicher Energie verblieben sind.  Leider verspüren Geister, die nicht ins Jenseits gegangen sind, nur die niedrigsten Emotionen wie Angst und die daraus resultierenden Emotionen wie Zorn, Wut, Rachegefühle, Selbstmitleid oder Mitleid mit anderen.

Unsere negativen Gewohnheiten wie bspw. zu viel Nahrung zu uns zu nehmen, nur um Genuss zu empfinden, oder uns unmäßig Computerspielen hinzugeben, werden früher oder später Leiden generieren wie alles Negative. Das Universum will, dass wir Meister unserer Gewohnheiten werden. Wir sollen in der Lage sein, Gewohnheiten nach Bedarf zu schaffen, und zwar solche, die uns unterstützen, und jene, die uns nicht dienlich sind, zu eliminieren. Wenn wir das nicht beherrschen, wird aus der negativen Gewohnheit eine Sucht, und von da an ist es nur ein kleiner Schritt bis zur Heimsuchung.

Der Geist nimmt alles durch die „Brille” seiner negativsten Eigenschaften wahr. Wenn es Zorn ist, wird er außerhalb nur diese Eigenschaft entdecken. Wen auch immer er trifft, wird er sich davor ängstigen, dass er angegriffen wird, ihm Vorwürfe gemacht oder Klagen gegen ihn erhoben werden. Er selbst wird andere auch ständig angreifen. Für ihn hat das Leben alle guten Seiten verloren. Für ihn ist alles schlecht, die Welt ist schlecht, die Menschen sind schlecht. Natürlich beruht das nicht auf Tatsachen, sondern lediglich auf einer falschen, sehr begrenzten Wahrnehmung. Für den Geist jedoch ist das die subjektive Wahrheit, denn er ist nicht imstande, seine negative „Brille“ abzulegen. Wenn er sich bspw. einem lebenden Familienmitglied nähert und sei es das liebenswürdigste und hilfsbereiteste, er nimmt nur dessen schlechte Eigenschaften wahr – und seien es auch nur sehr wenige. Das erklärt, warum sein Einfluss auf lebendige Menschen so großes Leid hervorruft.

Wenn wir negative Gewohnheiten kultivieren, favorisieren wir das Übel in unserem Leben, was uns per definitionem Leiden bringen muss. Daher verlangt dieser Bereich von uns außergewöhnliche Aufmerksamkeit. Was immer wir tun, müssen wir wissen, was geschähe, wenn wir die jeweilige Eigenschaft maximal verstärkten. Wenn Zigarettenrauchen unsere Gewohnheit ist, verinnerlichen wir rasch, dass die in Zigaretten enthaltenen giftigen Substanzen bald unsere Gesundheit ruinieren. Genauso verhält es sich mit jeder andren Gewohnheit. Wenn wir bspw. auf negative Emotionen anderer gewöhnlich mit dem Wunsch reagieren, einen Streit anzuzetteln, führt das zur Eskalation jener negativen Emotionen.

Zu Beginn, wenn wir schlechte Gewohnheiten erst herausbilden, haben wir noch die vollständige Kontrolle über diesen Prozess. Rauchen wir unsere erste Zigarette, wird uns übel, wir wollen uns übergeben und verspüren einen widerlichen Geschmack im Mund. Dann fällt es uns sehr leicht, darauf zu verzichten. Wenn sich unser Körper erst einmal an das Nikotin gewöhnt hat, wird der Verzicht viel schwerer. Die Macht der Gewohnheit wird uns zwingen, entsprechend zu agieren, nämlich eine Zigarette zu rauchen oder Alkohol zu trinken.

Hier kommen Geister mit sehr negativen Eigenschaften ins Spiel. Eine solche Eigenschaft wirkt wie ein Magnet, der den Geist zur identischen Eigenschaft eines Menschen hinzieht. Wenn also der Mensch sehr eifersüchtig ist, kann es leicht passieren, dass der Geist sich ihm zu nähern vermag. Er verspürt dann eine viel intensivere Eifersucht als seine eigene. Der Geist hält sich in den negativen Energien auf, welche die Menschheit im Laufe unzähliger Jahrhunderte menschlicher Evolution geschaffen hat. Jedes Mal, wenn irgendjemand auf der Erde eifersüchtig ist, wird diese Emotion in der kollektiven Emotionalwelt der Menschheit gespeichert. Wie sich jeder vorstellen kann, sind diese Energien überaus stark. Derzeit leben fast acht Milliarden Menschen auf der Erde. Malen wir uns bloß einmal aus, wie viele Male täglich jemand von diesen acht Milliarden in Eifersucht verfällt…

Der Geist kommt demnach mit einer mächtigen negativen Emotion, die auf uns einwirkt. Anfangs, wenn der Abstand zwischen dem Geist und uns groß ist, spüren wir diese negative Energie weniger, später immer mehr. Wir vermuten, dass unsere eigene Eifersucht größer geworden ist. Indessen haben wir angefangen, die Eifersucht des Geistes zu empfinden. Es wird sehr schwierig für uns sein zu erkennen, was zur ständigen Zunahme der Eifersucht führt, wenn wir die Mechanismen der Emotionalwelt nicht kennen.

Der Mensch, der dem Einfluss der Emotion des Geistes ausgesetzt ist, wird sich selbstverständlich bemühen, diese Emotion im Zaum zu halten, wenn er mitbekommt, wie stark negativ sie ist, doch das lässt sich nicht ewig bewerkstelligen. Jedes Mal, wenn der Geist sich uns nähert, nimmt diese Emotion zu und muss sich früher oder später entladen, ungeachtet dessen, ob es sich um Eifersucht, Zorn, Hass, Verzweiflung oder zu Depressionen führende Traurigkeit handelt.

Der aufmerksame Leser hat sicher bemerkt, dass am Anfang dieses ganzen Prozesses die Gewohnheit stand, der er sich hingeben konnte oder die er hätte sehr leicht beherrschen können. Ich hoffe, dass dich das motiviert, dir sehr genau zu überlegen, welche Gedanken du zulässt und welche Gewohnheiten du für dich auswählst.

 

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ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN:

 

1. Mehr Infos über die Symptome der Besetzung finden sich hier:

SYMPTOME

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3. Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie wir Geister fortleiten? Klicken Sie:

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