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Wie man sich vor dem Einfluss / der Rückkehr von Geistern schützen kann, Teil 1


25 September 2022

 

Oft wird uns die Frage gestellt, was wir tun sollen, wenn ein Geist versucht uns zu beeinflussen. Diese Frage ist sehr wichtig, denn von unserem Ansatz wird es abhängen, ob wir uns von dem Geist distanzieren oder die Verbindung mit ihm vertiefen werden. Sie ist ebenso wichtig für all jene, die sich dem Läuterungsprozess unterzogen haben und wissen müssen, was sie tun sollen, damit die Geister nicht zu ihnen zurückkehren, wenn sie bereits weggeführt wurden. Wenn jemand von Geistern heimgesucht wurde, ist seine Schutzschicht verletzt, sie muss deshalb geduldig wiederhergestellt werden (darüber mehr im folgenden Beitrag). Geister werden einen leichteren Zugang zu ihm haben als zu einem Menschen, dessen Schicht intakt ist. 

Geister können sich in unserem Leben auf verschiedenste Weise offenbaren, ein gemeinsames Merkmal ist jedoch immer das Auftauchen starker negativer Emotionen. Anfangs mögen wir sie schwächer empfinden, denn zwischen uns und dem Geist besteht noch eine erhebliche Distanz. Der Geist befindet sich in einer bestimmten Entfernung von unserem Emotionalkörper, deshalb empfinden wir seine negativen Emotionen nur minimal. Hier muss man sehr achtsam sein und prüfen, ob nicht ständig erneut negative Emotionen derselben Art zu uns kommen. Zum Beispiel – der Chef an der Arbeit hat uns getadelt und wir beginnen plötzlich unablässig wütend auf ihn zu sein. Normalerweise empfänden wir die negative Emotion des Streits mit dem Chef eine gewisse Zeitlang, sagen wir maximal ein paar Stunden, es kommt jedoch vor, dass sich Geister dem Konflikt anschließen und diese emotionale Zwietracht sowohl in uns als auch im Chef schüren. Geister halten nämlich stets nach einer Gelegenheit Ausschau, sich Menschen zu nähern, die auf irgendeine Weise schon eine negative Einstellung gegenüber anderen Menschen, Situationen usw. haben.

Es kann also passieren, dass der Geist beginnt, uns mit der Wut auf den Chef zu bombardieren und dann können wir u.U. gar nicht wissen, dass es schon längst nicht mehr unsere eigene Emotion ist. Wir können fälschlicherweise annehmen, dass wir uns mit dieser Emotion befassen müssen, weil uns das dazu führt, den Konflikt mit dem Chef zu lösen. Wir können das tun, aber nur, um herauszufiltern, was für eine Emotion das ist. Haben wir sie schon erkannt, dürfen wir uns nicht länger mit ihr beschäftigen, denn sie ist bereits bekannt. Wenn also eine negative Emotion ständig von neuem zu uns kommt, kann das zweierlei bedeuten. Es kann unsere eigene wütende Verbissenheit sein – wir können oder wollen die Lage des Chefs nicht verstehen und ihm vergeben. Die zweite Option besteht darin, dass ein Geist, der uns zum Streit überreden will, um uns ist.

 

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Geister ziehen bekanntlich großen Nutzen daraus, wenn Menschen aufgrund ihrer Einflüsterungen miteinander in Streit geraten. Die Geister können ihnen dann nämlich Energie entziehen. Das betrifft selbstredend beide Seiten des Streites, uns und den Chef. Im Extremfall haben wir es mit einem Konflikt zwischen Völkern zu tun. Zu einem solchen Streit kommen sehr viele Geister und wenn sie beide Seiten manipulieren, kann es zwischen den Völkern zu Kriegen kommen.

Um wieder zu unserem Streit mit dem Chef zurückzukommen – wir müssen wissen, ob die Emotion, die zu uns zurückkehrt, bspw. Wut oder Zorn auf den Chef, von uns selbst oder von Geistern herrührt. Wenn die Emotion im Laufe der Zeit zunimmt und ständig dieselbe, also Wut auf den Chef, ist, dann sind die Chancen groß, dass sich uns Geister nähern, die uns Energie entziehen wollen.

Wir müssen dann sehr wachsam sein und solchen Emotionen sofort widersprechen, bspw. uns selbst sagen: „Ich werde dieser Wut keine Beachtung schenken, Wut ist eine negative Emotion, die mich lediglich zu einer noch größeren negativen Emotion führt.“ Das muss man jedes Mal tun, wenn eine solche Wut auftaucht, mitunter muss man diesen Widerspruch sehr viele Male wiederholen. Wenn wir das nicht tun, bemerken wir, dass die Irritation in Wut und die Wut in Hass umschlägt. Von da ist es nur noch ein kleiner Schritt zur Heimsuchung. Bis zu diesem Augenblick lag die ganze Macht über unsere emotionalen Ströme in unseren Händen. Wenn es jedoch zur Heimsuchung kommt, werden wir uns nicht mehr selber helfen können, wir werden jemanden, der den Geist von uns wegführt, brauchen.

Leider erkennen sehr viele Menschen diesen Mechanismus nicht. Sie gehen durchs Leben und meinen, dass das Leiden, welches von negativen Emotionen von Geistern stammt, das Ergebnis ihrer eigenen Emotionen ist und bemühen sich, sie zu heilen, leider erfolglos. Oft wenden sich Menschen an uns, die schon sämtliche Mittel – Meditation, Psychotherapie oder andere klassische Methoden – ausprobiert haben, denn bei einer Heimsuchung bringt keine dieser Methoden eine dauerhafte Besserung.

 

 

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