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Warum vertiefen sich die Symptome der Besetzung im Laufe der Zeit?


5 Juni 2022

 

Wie dir aus der Lektüre dieser Seite bekannt ist, lieber Leser, können Seelen von Menschen, die nicht ins Jenseits, hinter den Todesvorhang gegangen sind, in der Nähe der Körperlichkeit bleiben wollen und lebende Menschen heimsuchen. Die Gründe, warum das passiert, wurden mehrfach an vielen Stellen auf dieser Seite erwähnt. Sie alle wurden in dem Buch „Von Geistern besessen – Exorzismen im 21. Jahrhundert” ausführlich geschildert.

Ich sage hier nur kurz, dass eine solche Seele meist gezwungen ist, Energie von lebenden Menschen zu beziehen. Das kann sie auf vielerlei Weise tun. Halten sich Geister in direkter Nähe von Menschen auf, kann das ernsthafte, mitunter geradezu tragische Konsequenzen haben. Die Heimsuchung äußert sich in vielfältigen Symptomen, die hier beschrieben wurden.

Wenn wir an einem oder an mehrere von ihnen leiden, können wir uns bei einem guten Exorzisten Hilfe holen. Doch damit ist es nicht getan. Wir werden auch an unserer Psyche arbeiten müssen. Zuweilen schaffen wir das nicht ohne schwere Arbeit, die sogar Jahre dauern kann. War es doch unsere Psyche, die  Geister angezogen hat. Werden sie weggeleitet, spüren wir Erleichterung, aber wir müssen auch unsere gedanklichen und emotionalen Muster ändern, um in Zukunft keine Geister anzuziehen.

Die Symptome können mehr oder weniger intensiv auftreten. Manchmal sind sie sehr subtil, geradezu unbemerkbar, manchmal sind sie sehr stark. Wir können beispielsweise wegen der Geister in Wut geraten, aber wir können auch in ständiger Wut auf die Welt, die Menschen und sogar Gott leben. Oder – wir können von Zeit zu Zeit an Persönlichkeitsstörungen leiden oder den größten Teil unseres Lebens mit Schizophrenie, leben. Der Umfang und die Intensität der Symptome der Heimsuchung sind breit gefächert. Viele Menschen bemerken, dass sich ihre Symptome im Laufe der Zeit verstärken und grübeln darüber nach, warum das so ist.

Also Menschen, die an den Punkt gelangt sind, sich der Geister entledigen zu wollen, werden sozusagen durch das Leben gezwungen, sich von ihnen zu befreien. Der Mensch hat die Tendenz, sich in einmal gewählten ausgefahrenen Gleisen zu bewegen und vorwärts zu drängen. Wir haben uns ausgedacht, wie wir unser Leben führen wollen und daran halten wir uns, nicht selten mit großer Hartnäckigkeit. Das hat seine guten Seiten – es bewirkt, dass wir bestrebt sind, die Ziele, die wir uns gesetzt haben, zu erreichen. Manchmal verschließen wir aber die Augen vor allem anderen, wir wollen die unbequeme Wahrheit nicht kennen. Wissen wir doch, wenn wir sie erkennen, müssen wir uns mit dem Bereich unseres Lebens, den wir nicht in Augenschein nehmen wollten, befassen. Dabei zwingen wir uns gewissermaßen selbst, ihn zu enträtseln.

Wir wollen ihm aber nicht auf den Grund gehen, denn unter den Symptomen verbirgt sich Schmerz, den wir um keinen Preis wahrnehmen wollen. Doch der Weg zur Freiheit führt über das Verständnis der eigenen Schwächen. Die wiederum rühren von irgendeiner Wunde her, die meist in der frühen Kindheit entstanden ist und die wir nicht ausgraben wollen.

Die Menschheit befindet sich im Evolutionsprozess, alles im Universum evolviert – unser Planet, die Pflanzen, die Tiere und der Mensch. Die Evolution ist eines der Grundprinzipien, welche das Universum regieren. Also folgen wir dem Weg der Evolution, aber auch wir selbst möchten uns entwickeln, wir möchten immer bessere Menschen sein, immer mehr Kraft haben, immer klüger sein und immer mehr lieben. Dieses Streben haben wir von unserem Vater – Gott – geerbt.

Also haben wir uns entschieden, auf unserem schönen Planeten zu inkarnieren. Diese Entscheidung stammte von unserem Geist – wir wollten immer großartiger sein. Nun sind wir auf der Erde, haben unsere Absicht größtenteils vergessen, beschäftigt mit den Dingen des Alltags und des Überlebens.

Das Universum erinnert sich aber und macht uns darauf aufmerksam. Es erlaubt uns, Leiden zu erfahren, das uns zusetzt wie zu enge Schuhe, die drücken. Dann ist es höchste Zeit, neue bequemere Schuhe anzuziehen. Um das zu tun, müssen wir vor allen Dingen uns dieses Leiden genauer ansehen. Wenn wir ungestüm durch das Leben rauschen, wollen wir das meistens nicht und schleifen die Last negativer Emotionen hinter uns her, die uns mitunter eine tragische Realität bescheren.

Das Universum wird uns dann gewissermaßen dazu „zwingen”, doch eigentlich zwingen wir uns selbst, schließlich wollten wir uns doch entwickeln, bevor wir inkarnierten. Wenn unser Problem also die Besetzung ist und wir damit fertig werden sollen (und das ist keineswegs die Aufgabe aller Heimgesuchten, sondern nur einer kleinen Gruppe, die schon reif dafür ist), wird sich das von den Symptomen der Heimsuchung stammende Leiden intensivieren.

Wir dürfen vor Herausforderungen und Problemen nicht fliehen. Aus unserem Alltag wissen wir, dass es nicht besser wird, sondern nur schlimmer, wenn wir die Bezahlung der Stromrechnung auf morgen verschieben. Das Aufschieben eines Problems erinnert an einen Schneeball. Du fliehst davor und läufst bergunter, er aber jagt dir hinterher und wird immer größer. Wenn du im Lauf keine Lösung findest und beschließt, ewig davonzulaufen, holt der Schneeball dich ein und trifft dich hart.

Genauso ist es mit der Heimsuchung. Wenn du auf diese Seite vorgedrungen bist, ist die Chance, dass du bereit bist, mit dem Problem der Heimsuchung fertig zu werden, groß. Während des Läuterungsprozesses helfen wir dir dabei, dass du dir bewusst machst, worauf deine Probleme mit deinen Emotionen und gewohnheitsmäßigen Gedanken beruhen, damit du keine Geister mehr anziehst, nachdem sie weggeführt wurden. Doch die Arbeit an der Änderung deiner eigenen Gedanken und Emotionen musst du selbst bewältigen.

 

Im zweiten Teil behandeln wir weitere Aspekte einer engen Beziehung zu einem heimgesuchten Menschen.

  

 

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ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN:

 

1. Mehr Infos über die Symptome der Besetzung finden sich hier:

SYMPTOME

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