Projekt bez tytulu 121

Selbstmitleid und Mitleid mit anderen


10 April 2022

 

Mitleid bleibt nicht selten unbemerkt, weil es der Person, die Mitleid hat, als Form der Liebe erscheint, sich um sich selbst oder um andere zu kümmern. Wir gehen bspw. an einem Bettler auf der Straße vorbei und können auf zweierlei Weise darauf reagieren. Die eine Methode ist schädlich, die andere richtig.

Im ersten Fall bedauern wir den Bettler und auch uns selbst. Alles, was wir in einem anderen Menschen sehen, sehen wir nämlich auch immer bei uns selbst. Das Leid dieses Menschen drückt auf unser eigenes Leid, das vielleicht nicht identisch, aber gewöhnlich sehr ähnlich ist. Wir sagen dann: „Wie schlecht ist diese Welt, in der ein solches Leid herrschen kann. Dieser arme Schlucker kommt ganz sicher jetzt nicht damit zurecht und wird mit dieser Situation auch künftig nicht zurechtkommen.“ In Wahrheit sagen wir tief in unserem Innern: „Es gibt keinen Gott oder es herrscht ein böser Gott. Wäre Gott gut, ließe er niemals solches Leid zu.”

Im zweiten Fall haben wir Mitgefühl mit dem leidenden Menschen. Wir sehen seinen ganzen Schmerz und denken: „Ich sehe, dass du in eine sehr schwierige Lage geraten bist. Sie erdrückt dich komplett und generiert sehr viel Schmerz. Ich weiß jedoch, dass die Kraft, die dir das Leben gibt, Gott ist. Er versetzte dich in diese sehr schwierige Lage, damit du lernst, das falsche Denken, das dich in diese Lage gebracht hat, zu überwinden. Ich weiß, dass diese Situation dich zu dem Verständnis führen wird, welches das falsche Denken heilt. Das wiederum zieht eine vollständige Änderung deiner Lage nach sich.”

In beiden Fällen kann in uns das Bedürfnis zu helfen entstehen. Im ersten Fall werden wir uns bemühen, mehr materielle Hilfe zu leisten, wir werden den Leidenden mit Geld und anderen materiellen Mitteln unterstützen. Im zweiten werden wir uns bemühen, dem Leidenden seine Lage zu erläutern, zusammen mit ihm werden wir seine falschen Gedanken, die ihn in diese schwierige Lage gebracht haben, suchen, wir werden ihm erklären, dass die Welt vollkommen gerecht ist und für uns Gelegenheiten generiert, als Antwort auf unsere eigenen Überzeugungen. Wenn sie falsch sind, wird das Ergebnis Leid sein, wenn sie der Wahrheit entsprechen, wird das Ergebnis Wohlstand, Freude, Entzücken, Begeisterung sein, woraus sämtliches materielles Gut resultiert. Wir werden ihn in Gedanken auch sehen, wie er in Wohlstand lebt, befreit vom falschen Denken.

Wie du erkennst, unterscheiden sich diese zwei Methoden des Herangehens komplett voneinander. Die eine ist positiv, die andere negativ.

Leider wählen viele von uns letztere Option der Welt, in der wir beschlossen haben, Sklaven von Umständen, Menschen, Beschränkungen, Bedingungen, unter denen wir geboren wurden usw. zu sein. Das hat sehr viele negative Konsequenzen, unter anderem ziehen wir - so wie wir denken und fühlen – eben solche Gedanken und Gefühle an. Nicht selten stammen sie von Verstorbenen, die während ihres Erdenlebens sich selbst und andere bemitleidet hatten. Das ermöglichte es den Geistern, die Verantwortung für ihr Schicksal von sich selbst auf andere, die Umstände und die Welt abzuwälzen. Statt sich die Mühe zu machen, ihre eigenen Gedanken zu kontrollieren, unterlagen sie verbittert den Ereignissen, die ihnen passierten. Derzeit brauchen die Geister dringend Energie, die sie aus keiner Quelle erhalten. Sie irren also umher auf der Suche nach physischen Menschen, denen sie sich nähern und ihnen wenigstens ein bisschen Energie stehlen könnten.

Worauf basieren oft nahe Beziehungen zwischen Menschen? Darauf, dass sie ähnliche Interessen, Emotionen und Gedanken haben. Wenn so ein Geist, der sich selbst bemitleidet, zu uns kommt, erkennen wir ihn nicht als Bedrohung, eher als Mitleidenden. Das ist schließlich jemand, der unsere eigene Weltanschauung in hohem Grade mit uns teilt.

Wenn wir unsere eigenen Gedanken und Emotionen nicht im Zaum halten, führt uns das über gefährliche Lebenswege, die schmal und mit hervorstehenden scharfen Felsen gespickt sind. Es ist viel besser, in dieser Situation anzuhalten und immer stärker und stärker über die eigenen Überzeugungen und Emotionen nachzudenken. Das ist der einzige Ausweg aus der Falle, in die wir hineingeraten sind. Dieser Weg ist nicht leicht, er verlangt eine beträchtliche geistige Anstrengung, es ist jedoch der einzige zugängliche Weg, der uns noch zusätzlich unglaublich belohnen wird.

  

 

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