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Der Tod einer nahestehenden Person und die Gefahr der Heimsuchung


17 Juli 2022 

 

Wenn jemand, der uns wirklich sehr nahestand, mit dem wir emotional stark verbunden waren, mit dem wir unser ganzes Leben verbunden hatten, stirbt, fühlen wir uns, als fehle uns plötzlich die Luft zum Atmen, als verlören wir den Boden unter den Füßen. Es spielt keine größere Rolle, ob der Tod plötzlich eingetreten ist oder ihm eine lange Krankheit vorausging. Man könnte meinen, dass man mehr Zeit hat, sich wenigstens minimal auf das Ableben des Nächsten vorzubereiten, wenn dem Tod eine lange Krankheit vorausgegangen ist. Von außen betrachtet, mag uns das so scheinen, aber es stimmt nicht. Wenn es dazu kommt, trifft es uns wie der Blitz aus heiterem Himmel.

Es geschieht, dass der Tod plötzlich eintritt ohne vorherige Ankündigung. Dann sind wir wie betäubt, als würden wir in eine andere, uns lähmende Wirklichkeit versetzt. Manche verzweifeln so sehr, dass alle in ihrem Umfeld ihr Leiden erleben, während andere unberührt bleiben, als ginge sie das nichts an, sie zeigen nach außen keinerlei Gefühlsregungen. Einige beschuldigen und verfluchen Gott und die Welt. Zwar gibt es viele Arten des Trauerns, doch sie haben alle ein gemeinsames Merkmal – nämlich großen Schmerz, den die Hinterbliebenen erleben. Jeder Tod ist ein gewaltiger Schock, aber der Tod junger, sich liebender Menschen ist ein noch größerer Schlag. Oft leidet dabei die ganze Familie. Alle bringen uns Mitgefühl wegen des erfahrenen Unglücks entgegen, beruhigen und trösten uns. Es ist gut, in einem schweren Augenblick Unterstützung zu erhalten. Man muss Unterstützung so oft und so gut wie nur möglich leisten. Jeder muss die Trauer so stark und so lange verarbeiten, wie er es möchte und es braucht. Das ist die beste Methode, um die psychische Gesundheit wiederzuerlangen und sich von der geliebten Person zu verabschieden. Dabei darf man jedoch nicht vergessen, dass man sich so schnell wie möglich verabschieden muss, damit die geliebte Seele auf die andere Seite des Todesvorhangs gehen kann.

Wisset, dass die geliebte Seele nach dem Übergang auf die andere Seite des Todesvorhangs euch immer lieben und an euch denken wird, und wenn ihr sterbt, wartet sie auf eure Ankunft, um euch zu begrüßen. Oft wollen wir uns aber im Augenblick des Todes nicht daran erinnern. Unsere Gedanken sind lediglich von dem Verlustgefühl und von nichts weiter erfüllt. Wir kümmern uns nicht darum, welch großen Schaden wir dadurch uns und der geliebten, scheidenden Seele zufügen. Wir wollen sie um jeden Preis so lange wie möglich bei uns behalten. Das ist ein sehr egoistischer Ansatz, der sich früher oder später gegen uns richten wird.

 

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Jeder Seele ist eine entsprechende Frist für ihren Weggang gegeben. Wenn wir sie nicht loslassen, verstreicht diese Frist und die Seele hat nicht mehr die Möglichkeit, aus eigener Kraft zu gehen. Nach einer Weile finden wir uns mit dem Verlust ab und sind eher geneigt, die Seele zu verabschieden, aber dann kann sie nicht mehr weggehen. Die dafür bestimmte Frist ist nämlich bereits abgelaufen.

Wie sollten sich zwei liebende Menschen voneinander trennen? Sollte der Hinterbliebene nicht trauern? Doch, sollte er, wie ich schon schrieb, auf eine Weise, die ihm am besten entspricht, aber gleichzeitig so, dass er den Frieden der weggehenden Seele nicht stört. Möge die Seele wissen, dass wir sie sehr lieben, dass wir uns schon jetzt nach ihr sehnen, aber eben, weil wir sie so sehr lieben, erlauben wir ihr wegzugehen.

Ein Mensch, der sich gestattet, dass sein Herz durch Verzweiflung, Trauer und Einsamkeit eingeengt wird, ist verbittert. Er wird niemanden lieben und ist eine Last für seine Umgebung. Er gibt nie etwas, er nimmt nur und fordert. Ein eifersüchtiger, habgieriger, keifender Mansch ist meistens allein und fürchtet alles – Alter, Krankheit, Armut.  Daran sollte man oft denken, wenn man noch zu zweit ist.

Wenn wir eine Seele aufhalten, deren oberstes Ziel es ist, auf die andere Seite des Todesvorhangs zu gehen, wird das sehr viele negative Folgen sowohl für uns als auch für die weggehende Seele haben. Ein solcher Geist wird Höllenqualen leiden, denn er muss sich in der Nähe der physischen Welt im Bereich starker negativer Emotionen, die dem Geist großes Leiden verursachen, aufhalten. Das wiederum wird sich auf uns übertragen, weil wir in einer engen Beziehung, einer solchen wie sie zwischen dem Geist und dem Menschen besteht, immer an den Emotionen der anderen Seite teilnehmen. Wir werden also mit starken Emotionen wie Wut, Hass oder Angst bombardiert werden, wodurch wir negative Menschen, schwierige Situationen, darunter finanzielle Probleme und nicht selten auch körperliche Krankheiten anziehen werden. Das Problem des Lebenden vertieft sich, wenn der Geist ständig bei ihm bleibt, das heißt wenn der Lebende dauerhaft besetzt wird. Hier kannst du lesen, welches Leiden daraus resultieren kann. 

 

 

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ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN:

 

1. Mehr Infos über die Symptome der Besetzung finden sich hier:

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3. Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie wir Geister fortleiten? Klicken Sie:

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